Gitarrenunterricht in Göttingen

Gitarre lernen: 8 ultimative Tipps zum richtigen Üben auf der Gitarre

1.Übe nur das, was du noch nicht richtig kannst!

Wenn du schnell und effektiv Gitarre lernen oder deine vorhandenen Fähigkeiten extrem ausbauen willst, löse dich vom “Herumdudeln” und konzentriere dich auf eine neue Sache. Das kann ein neues Lied sein, was du nachspielen willst oder ein neuer Fingersatz für eine neue Skala oder verschiedene Fingersätze für die eine Skala oder, oder, oder…

Um diese Übungssituation wieder etwas aufzulockern, sollst du dann auch mal wieder das spielen, was du schon kannst und ein bißchen Spaß haben, aber du musst das unbedingt vom eigentlichen Üben trennen und immer wissen, was du gerade machst!

Warum ist das ganze denn so?

Man spielt immer gerne das was man schon kann, weil es einfacher ist und man sich nicht so konzentrieren muss. Das ist auch wichtig, denn man will ja auch eine gewisse Sicherheit und Routine erlangen.

Spaß macht es ja auch.

Aber du darfst dann nicht denken, dass es für dich nicht weitergeht, sondern mach dir bewusst, wie du ab jetzt nun richtig übst!

2. Mach langsam, sonst übst du die Fehler gleich mit!

Unser Gehirn arbeitet immer auf die gleiche Weise. Was sich ständig wiederholt wird abgespeichert. Da gilt einmal umso mehr beim Gitarre lernen. Wenn du zu schnell spielst und immer an der gleichen Stelle den gleichen Fehler machst, brennt sich das in dein Gehirn ein und du bekommst diesen erlernten Fehler nur mit echt viel Mühe und Konzentration, wenn überhaupt, wieder weg.

Also drossele das Tempo und mach langsam!

Deine Übungsgeschwindigkeit muss so langsam sein, dass du die neuen Sachen absolut fehlerfrei hin bekommst. Da ist Disziplin gefragt und das ist anstrengend, ja!

Aber der Lohn ist umso größer, wenn es nach korrekten Übungen dann immer besser und sicherer und somit schneller wird. Und das ohne Schludern oder Unsauberkeiten, denn die schleichen sich meist sowieso irgendwo wieder ein. Aber du musst gegenhalten!

 

richtig Gitarre üben

 

3. Pause nach 15 Minuten!

Da die Konzentrationsfähigkeit nach einer gewissen Zeit drastisch zurückgeht, ist es unbedingt nötig eine kleine Pause von fünf bis acht Minuten zu machen.

Das musst du ganz bewusst so machen und diese Pause nicht mit Rumdudeln verdaddeln, wenn du weißt, was ich meine!

Mach eine richtige Pause, leg die Gitarre weg  und glotze solange aus dem Fenster!

Die Zeit solltest du dir mit dem Timer in deinem Smartphone vorgeben lassen, so hast Sicherheit und einen festen Zeitrahmen. (Eieruhr geht natürlich auch!)

Also: 15 Minuten übern und 7 Minuten aus dem Fenster gucken!

4. Teile große Brocken in kleine Teile auf

Wenn du zuviele neue Töne oder Tonfolgen auf einmal lernen willst, geht es gar nicht anders, als das Ganze in kleine Stückchen zu unterteilen.

Die Teile müssen so einfach und überschaubar wie nur möglich sein. Nimm erst mal nur vier neue Töne und dann die nächsten vier, usw.

Wenn du das schon ein paar Male geübt hast, nimm die doppelte Anzahl Töne und mach langsam dabei!

Das Gehirn kann sich nur eine gewissen Menge an neuen Sachen richtig abspeichern. Übe in kleinen Portionen und langsam genug und füge dann alles zusammen. Das ist erstmal einfach zu lesen und zu verstehen, aber mach das mal wirklich so! 

Dazu brauchst du ein wenig Disziplin – kleine Portionen und Pausen und du wirst sehen, dass das Gelernte echt “sitzt”!

5. Entspann dich mal!entspannt gitarre üben

Sorge dafür, dass deine Körperhaltung bequem ist.

Es darf keine Verspannung aufkommen.

Deine Muskeln sollen locker und entspannt sein, so kannst du dich auf das Wesentliche konzentrieren und das Üben strengt dich nicht übermäßig an.

Überprüfe auch sonst deinen Körper, ob nicht irgendwo noch ein bisschen Lockerheit fehlt oder du verkrampfst.

Insbesondere deine Schultern müssen locker sein.

Überprüfe auch immer, ob deine Finger nicht mit etwas weniger Spannung und Druck auskommen, um die Übung zu spielen.

Nimm deine Greifhand mal auf Video auf und du hast eine sehr gute Kontrollmöglichkeit. Das musst du wirklich mal machen, um zu sehen wie locker deine Hand beim Spielen aussieht und ob du ausladende oder fuchtelige Bewegungen machst.

So kannst du immer sehen, wo du zu viel Kraft lässt und sich Verspannungen einschleichen können.

6. Keiner darf dich stören!

Sorge dafür, dass du beim Üben ungestört bist!ungestört gitarre spielen göttingen

Handy unbedingt ausschalten oder ganz aus dem Raum nehmen, es sein denn, du machst ein Video von deiner Greifhand oder nimmst deine Übungen audiomässig zu Kontrollzwecken auf.

Mailprogramm und Computer ausschalten und deinen Mitbewohnern sagen, dass du jetzt nicht gestört werden willst, sind die Mindestvoraussetzungen für eine gute und konzentrierte Übungsathmosphäre.

Das sind recht einfache Punkte, um den Wirkungsgrad deiner Übungszeit aber so richtig, dramatisch, mega zu erhöhen!

 

Bonus-Tipp: Ich weiß, dass viele von uns vor dem laufenden Fernseher “üben”. Hier gilt: entweder fernsehen oder üben!

Beides zusammen ist nicht richtig üben, sondern rumdudeln!

Klar soweit?

 

7. Du sollst wissen, was du tust!

Bevor du mit deinen Übungen beginnst, sollten dir alle Bewegungsabläufe klar sein! Häää…?

gitarre göttingenJa! Mach dir Gedanken darüber, was deine Finger machen, die nicht gerade damit beschäftigt sind, die Saite runter zu drücken. Fuchteln die irgendwie in der Gegend herum oder sind sie entspannt in der “Warteschleife” für den nächsten Ton?

Überlege dir auch vor dem ersten Ton in welcher Richtung du denselben anschlägst, von oben oder von unten, damit du dann flüssig weiterkommst.

Mache dir unbedingt vorher solche Gedanken dazu.

Hebt der Finger zu weit ab oder kann er sogar liegen bleiben und so weiter.

Jetzt kommt`s!

Wenn du langsam genug übst, erledigt sich das fast von selbst!

Aber nur dann!

8. Übe mit Metronom oder Drum Beats

Lass irgendeinen Beat mitlaufen oder gib dir die Kante mit einem Klick, wo auch immer der herkommt ist egal.

Genau muss er sein und einstellbar!

Es gibt viele Apps im Appstore, die das  ganz gut leisten können.

Stell dir dein Tempo langsam genug ein und notiere das. Steigere nicht zu schnell und mach dir immer Notizen zum jeweils erreichten, fehlerfrei spielbaren Tempo.

Wenn du das richtig durchziehst, passiert es dir nicht mehr, dass du schwierige Stellen langsamer spielst und die Passagen, die du schon ganz gut kannst dann umso schneller!

mit metronom üben

Dann hört die Mogelei endlich mal auf.

Wenn du diese Tipps ernst nimmst und mal versuchst sie umzusetzen, wirst du sehen, dass du sehr wohl Fortschritte machst und das Ende deiner Fähigkeiten noch lange nicht erreicht ist!

Viel Spaß dabei!

Gitarre lernen in Göttingen

 

Aktuell: Mai 2018

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